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Wettbewerb Stadtmitte Spreeinsel Berlin

 

Wettbewerb: Mai 1994, weltweit offen, Ankauf
Bauherr: Land Berlin

 

Die Spreeinsel soll durch ortstypische Blockkanten als Insel im städtischen Raum erfahrbar gemacht werden. Im Süden bindet die gewählte Blockstruktur die Insel in den städtischen Kontext ein. Der nördliche Teil der Spreeinsel wird durch eine großzügige, objekthafte Bebauung, „Agora“, in seiner Freiräumlichkeit hervorgehoben. Wir verzichten bewusst darauf, das alte Stadtschloss wiederaufzubauen oder den Palast der Republik zu erhalten. Das neue Kongresszentrum wird mehr sein, als beide für die Stadt jemals würden sein können, nämlich Bühne des öffentlichen Lebens, die ihre Vitalität in die umgebenden Stadträume verströmt. Die einzelnen Phasen der Geschichte des Lustgartens werden als Überlagerungen in Kies, Rasen und sehr niedrigen Hecken abgebildet. Zum Alexanderplatz entsteht ein Wandelhain am Fluss, die Breite Straße als Geschäftsstraße herausgebildet.

Der Werdersche Markt wird mit einer Markthalle sowie dem Medienzentrum auf dem Grenzen der historischen Bebauung und einer Bibliothek in der rekonstruierten Bauakademie zu einem erneuerten Stadtplatz überführt. Die nur scheinbare Trennung des Friedrichswerder von der Spreeinsel durch die vorgeschlagene rahmende Bebauung auf der ehemaligen Schlossfreiheit definiert den Friedrichswerder mit der fragmentarisch gefassten Bürgerwiese als „Nebenbühne“ der Spreeinsel. Eingebettet in diese Blockstruktur bilden hier das Auswärtige Amt (mit dem Staatsratsgebäude) und jenseits der Insel das Innenministerium (mit nördlichem Kopfbau) über sehr unterschiedlich gestaltete, einerseits parkräumlich geprägte, andererseits städtisch interpretierte Innenhöfe markante Orte im öffentlichen Raum.

 

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